Über uns

Rosaria Chirico

Rosaria Chirico wuchs in Düsseldorf als italienische “Gastarbeitertochter” auf, studierte Philosophie, Germanistik, Romanistik und Deutsch als Fremdsprache in Düsseldorf und Berlin. Mit 20 Jahren begann sie zu unterrichten, zunächst in privaten Sprachschulen als Deutsch- und Italienischtrainerin. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berliner Humboldt-Universität für das Projekt “Sprungbrett. Studium & Beruf” tätig und entwickelte u.a. ein bewährtes Praxis-Modul für Bachelor-Studiengänge. Seit 2004 arbeitet sie als freie Trainerin und Beraterin. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: Schreiben, Kreativität und berufliche Laufbahngestaltung. Sie engagiert sich für die Bildungsförderung von MigrantInnen.

Beate Selders

Beate Selders lebt und arbeitet als Schreibtrainerin und freie Journalistin in Berlin und Brandenburg. Studium der Soziologie, Politologie und Psychologie (FU Berlin),  Aufbaustudium „Fachjournalismus“ (Deutsche Fachjournalistenschule), Zusatz-Qualifikationen „Deutsch für Ausländische Arbeitnehmer“ (Goethe-Institut) und „Trainerin für kreatives Wissenschaftliches und Berufliches Schreiben (Institut für Kreatives Schreiben IKS). Seit 2005 Schreibcoaching und Schreibtraining in der Berliner Schreibberatung. Seit 2008 Zusammenarbeit mit Rosaria Chirico. Gemeinsame Entwicklung von Modulen u. a. in den Bereichen Schreibdidaktik und Berufliches Schreiben.

Über das Lehren und Beraten

Wir setzen uns für eine geschlechtergerechte Wissenschaftskultur ein. Ebenso versuchen wir, Benachteiligungen von Studierenden und Promovierenden aufgrund sozialer und  kultureller Herkunft entgegen zu wirken.

“Die Voraussetzung für gute Lehre und Beratung ist für mich die bearbeitete eigene Erfahrung und der Spürsinn für die Situation und die Denkweise des Gegenübers. Beides hat viel mit Kreativität zu tun und macht für mich das Lehren und Beraten zu einem spannenden Prozess. Die eigene Erfahrung ist dabei das teuerste Gut. Schreibschmerzen, wie Gabriele Ruhmann die quälenden Phasen des Nicht-Weiter-kommens nennt, kenne ich zur Genüge, bis hin zu Schreibblockaden mit allen Begleiterscheinungen. Sie verstehen und überwinden zu lernen, war für mich eine der lohnendsten Anstrengungen in den letzten Jahren. Heute bin ich in vielen Textsorten zuhause, schreibe wissenschaftliche Texte, Fachartikel, Reportagen und Berichte und satirische Bühnenprogramme – am liebsten aber bringe ich mit Schreibspielen die Fantasie zum Laufen.” (Beate Selders)

“Ich erlebe meine Arbeit in erster Linie als eine Begegnung zwischen Menschen. Unterrichten und Beraten bedeuten Austausch und Bewegung. Mich interessiert bei allem die Frage: Wie kann ich dafür sorgen, dass eine Entwicklung in Gang kommt? Das ist auch die spannende Frage im Coachingprozess. Es gibt viele Möglichkeiten, Klarheiten zu schaffen und Energien frei zu setzen. Schreiben ist dafür die Methode, die mich bisher noch nie enttäuscht hat. Die Auseinadersetzung mit Sprache, Texten aller Art und Literatur bleibt mein Leben lang spannend. Sprache verändert sich, das Leben verändert sich. Ich schreibe selbst gerne und nutze das Schreiben, um der Tyrannei des Alltags entgegen zu treten.” (Rosaria Chirico)