Die berufliche Schreibkompetenz von Absolventinnen und Absolventen fördern

1-tägiger Workshop
für Lehrende der Ingenieur-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften, Medizin, Architektur, Sozialpädagogik, Land- und Forstwirtschaft

Inhalt:

„Schreiben ist nicht mein Ding. Das macht aber nichts, ich studiere ja was Praktisches.“ So oder ähnlich denken viele Studierende. Sie irren sich, denn Schreibarbeiten gehören in erheblichem Umfang zu allen akademischen Berufen. Ob Anträge, Gutachten, Forschungs-, Sach- und Entwicklungsberichte, Betriebsanleitungen, Dokumentationstexte oder Fachartikel, das Schreiben hört mit der Abschlussarbeit nicht auf. Im Gegenteil: Im Beruf wird manchmal mehr geschrieben, als im Studium.

Die Entwicklung von Schreibkompetenz ist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit im Fach und sollte selbstverständlicher Teil der Hochschulausbildung sein. Gut ausgebildete Fachkräfte sind Hochschul-AbsolventInnen, die die beruflichen Schreibaufgaben ihres Faches routiniert und stilsicher bewältigen können. Dazu gehören sowohl das fachspezifische Schreiben wie die Fähigkeit, Fachwissen adressatenorientiert verständlich zu formulieren.

Themen:

  • Texte als allgemeiner Bestandteil der Arbeitsphasen in Planungs- und Problemlösungsprozessen
  • Identifizierung von Textsorten in den jeweiligen Fächern und Berufsfeldern und ihre Anforderungen an die Schreibenden
  • Verständlichkeitskriterien als Maßstab für Textqualität
  • Vermittlung von angepassten Schreibstrategien
  • Schulung der Schreibkompetenz im Lehrbetrieb durch Verknüpfung von Lehrinhalten mit der Vermittlung der Schlüsselkompetenz Schreiben

Arbeitsformen:

  • Kurzvorträge
  • Kleingruppenarbeit

(Foto: Lutz Wallroth / photocase.de)