Schriftliche Seminar- und Abschlussarbeiten bewerten und betreuen

1-tägiger Workshop
für Lehrende aller Fachrichtungen

Inhalt:

Eine schriftliche Arbeit zu benoten ist ein schwieriges Unterfangen. Vor allem für Neulinge in der Lehre, deren Qualifizierungsarbeiten noch nicht lange zurückliegen. Der Anspruch an die eigenen Texte prägt häufig den Blick auf die Texte der Studierenden und erschwert eine angemessene Beurteilung. Mit dem Druck der neuen Verantwortung stehen sie außerdem meistens alleine da, weil es in den Fakultäten selten Standards für die Benotung schriftlicher Arbeiten gibt.

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam sinnvolle Kriterien erarbeiten, die das Benoten mit einem angemessenen Zeitaufwand ermöglichen. Außerdem gehen wir den Fragen nach:

  • Wie kann man die einzelnen Studierenden durch das Benotungssystem motivieren?
  • Wie lässt sich dieses Ziel mit objektiver Leistungsgerechtigkeit vereinbaren?
  • Der Austausch und das Gespräch unter KollegInnen erleichtert die Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

Die Teilnehmenden können anonymisierte Textbeispiele mitbringen, wenn dies im Vorfeld mit den VerfasserInnen abgesprochen ist.

Themen:

  • Eigene Schreiberfahrungen und ihr Einfluss auf das Beurteilen fremder Texte
  • Erarbeiten eines Kriterienkatalogs für die Benotung
  • Übersicht über die unterschiedlichen Textformen (Essay, Hausarbeit, Gruppenarbeit, Abschlussarbeit) und ihre spezifischen Qualitätsmerkmale
  • Eingrenzung des Zeitaufwands für das Bewerten
  • Was machen die Noten mit den Studierenden?

Arbeitsformen:

  • Kurzvortrag
  • Kollegialer Austausch
  • Gruppenarbeit

Hier der Bericht einer Teilnehmerin, die am 10. Juni 2016 den Workshop im Rahmen des SQB-Programms an der Filmhochschule Babelsberg besucht hat.

(Foto: Lukow / photocase.de)